Der Macerator wurde terminiert

Kaum noch lesbar

Gut, genau genommen wurde der Macerator schon vor einigen Wochen terminiert; allerdings wusste ich da noch nicht, dass es ein Macerator war. Das englische Wiki hilft und liefert eine sehr treffende Beschreibung für Macerator:

 … machine that reduces solids to small pieces …

Besser kann man eine Zerhackerpumpe doch nicht erklären, oder? Und eben diese hatte ich schon vor längerer Zeit ausgebaut; ein Erlebnis, an das ich mich nicht so gern erinnere. Nun ging es auch dem Verteilerkasten des Macerators an den Kragen, der gleichzeitig auch für den Kühlschrank verantwortlich war. Denn, gemeinsam mit einem Vereinskameraden, hatte ich mich an die weitere Entfernung der noch zahlreichen und inzwischen überflüssigen Kabel gemacht, die – für mich unerreichbar – in Kabelrohren an den unmöglichsten Stellen des Schiffes tatenlos herumlungern. Doch mein fleißiger Helfer hat, seiner erheblichen Körpergröße geschuldet, sehr lange Arme und kommt somit an Stellen … Naja, jedenfalls konnten wir nun viele Kabel “verfolgen” und ermitteln, wo diese hinführten. Vier Kabel führten dabei zu einem ominösen Verteilerkasten, der – gerade noch erkennbar – mit “Macerator” und “Refrigerator” gekennzeichnet war.

Verteilerkasten innen

Sehr überraschend war jedoch der Ort, wo sich dieser Verteiler befand: Am hintersten Ende des Motorraums, zentral im Heck des Bootes. So ziemlich die größtmögliche Entfernung zu Refrigerator und Macerator. Die dort ebenfalls integrierten Feinsicherungen möchte ich nicht auswechseln, wenn der Motor noch heiß ist. Wie kann man denn auf die Idee kommen, gerade dort – übrigens ganz in der Nähe des alten Batterieladers – einen Verteilerkasten mit Sicherungen anzuschrauben?

Neben der Terminierung des Macerators ist es uns auch noch gelungen, ca. 30m überflüssige Kabel zu entfernen und zudem, dank der inzwischen stark entwirrten restlichen Kabel, einige Dinge und deren Funktion zu identifizieren. Ich erwähne mal nur am Rande, dass es echt keine gute Idee ist, zum Beispiel einen nachträglich eingebauten Plotter mit Leiterklemmen an die 12V-Versorgung anzuschließen und sich die dazu benötigte Masse von der Temperaturanzeige zu besorgen. Wird spätestens dann sehr unübersichtlich, wenn auch der Strom für die Funke ähnlich fachmännisch organisiert wird. Und wenn dann der olle (Garmin-)Plotter* nicht einmal an Bord verbleibt, ist diese Verkabelung nicht nur überflüssig, sondern auch ärgerlich. Auch bei der Neuverkabelung des Steuerpultes gibt also noch viel Arbeit.

Immerhin ließen sich die alten (recht starren) Rohre der Wasserversorgung erstaunlich leicht entfernen. Wenn das neue WC und der neue Boiler installiert werden, sollten die neuen Wasserleitungen nun einfach zu verlegen sein. Reine Fleißarbeit – hoffe ich. Jetzt steht aber erst einmal die Verlegung der 12V-Versorgungsbatterien, aus dem Motorraum in den Laderaum im Mittelschiff, an. Und die Installation des “VICTRON – Argofet 200A”. Natürlich möchte auch der Mastervolt Batterielader endlich mal ans Werk gehen. Es ist noch jede Menge zu tun, aber es geht tatsächlich voran …

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*Es war ein Garmin GPSmap 196 installiert

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