Der Landanschluss …

Landanschluss

… oder: Am Anfang etwas leichtes 😉
Das war natĂŒrlich ironisch gemeint, denn so ein Landanschluss hat es in sich. Zum einen wĂ€ren da mal eben 230 humorlose Volt, die sich zudem leider den Weg des geringsten Widerstands suchen. Wenn es sein muss, auch durch unseren Körper. Das wollen wir natĂŒrlich nicht, deshalb ĂŒberlassen wir diese Arbeiten entweder den Fachleuten – oder wir machen uns schlau. GrĂŒndlich schlau. Ich habe wirklich wochenlang gelesen, recherchiert und mit dem Hersteller der Landanschlusseinheit telefoniert, die ich verwenden möchte*. Ein neuer Landanschluss ist dringend erforderlich, weil der aktuelle Status der Bordstromversorgung nicht akzeptabel ist. Im ersten Bild rechts seht Ihr, wie der Strom bei uns bisher an Bord kam. Geht gar nicht und natĂŒrlich fehlt sowohl ein Leitungsschutz- als auch ein FI-Schalter.

Spannungswandler?

Aus der Verteilerdose verlaufen die Kabel einerseits direkt zu den Steckdosen an Bord, um dort 230V zu liefern. Der andere Teil landete in einem großen, knapp 30kg schweren und nur noch vom Rost zusammengehaltenen Kasten, den ich bisher als Spannungswandler identifiziert habe. Denn da die SeaRay ein amerikanisches Boot ist, lĂ€uft sicher alles ĂŒber 110V!? Auf dem Schaltpanel (“Control Center”) in der Kabine steht jedenfalls 110/115 VAC Shore Power. Ich habe das Kabel aus dem Spannungswandler bis dorthin noch nicht zurĂŒckverfolgt, denke aber, dass es dort landen dĂŒrfte. Bald werde ich es genau wissen und dann berichten.

Doch bevor ich ĂŒberhaupt anfangen konnte die Kabel zu verfolgen, mussten sie zunĂ€chst einmal freigelegt werden. Hört sich lapidar an, ist es aber nicht. Ich musste den Fahrersitz mit der angeschlossenen Sitzgruppe ausbauen, um ĂŒberhaupt irgendetwas erreichen zu können. Ich bin ja kein Hobbit. Das waren einige Stunden Bastelarbeit, denn einfach so geht auf der SeaRay mal gar nichts. Ein Brett musste ich zudem absĂ€gen, da ich keinerlei Möglichkeiten entdecken konnte, es abzuschrauben. Wirklich, KEINE. Und dieses Brett trennte genau den Bereich der Cockpitverkabelung vom Landanschluss-Eingang.

Control Center

Als nĂ€chstes werde ich mal einen Blick in den Spannungswandler werfen. Eventuell gibt es (DIP-)Schalter die Aufschluss darĂŒber geben, ob nun 110V aus dem Ding rauskommen, oder doch 230V. DarĂŒber hinaus ist im Motorraum des Bootes auch noch ein Kasten installiert, der sich als Batterielader ausgibt. Er sieht Ă€hnlich vertrauenerweckend aus, wie der Spannungswandler. Ist sicher auch knapp 30 Jahre alt. Wenn ich wieder an Bord bin, werde ich auch ihn ausbauen. NatĂŒrlich werde ich dann auch versuchen, die Kabel zum “Control Center” zu finden.

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*Nebenbei: Einige Quellen meiner “Weisheit” findet Ihr unter “Navigation”

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