Das Boot ist dicht …

Bilgenpumpe – ohne Funktion

… und hat eine gute Substanz!
Dieses Mantra spreche ich immer dann, wenn ich wieder einmal etwas entdeckt habe, was vor 30 Jahren sicher noch ausgezeichnet funktioniert hat. Das gilt garantiert auch für die automatische Bilgenpumpe im “Laderaum” des Mittelschiffs, die bestimmt einst zuverlässig abgepumpt hat, was ein ominöser Schlauch ihr so zuführte. Nur leider habe ich absolut keinen Plan, woher dieser Schlauch das Wasser – oder was auch immer – bezieht. Er verschwindet schlicht in einen Hohlraum auf der Steuerbordseite des Schiffes. Wo auch immer er angeschlossen ist, es ist (noch) ein Geheimnis.  Top secret ist auch der Verlauf der Kabel, mit denen diese Bilgenpumpe an den Strom angeschlossen war. Die verschwinden nämlich im deckungsgleichen Hohlraum auf der Backbordseite. Vermutlich hängen sie irgendwie an dem geheimnisvollen Schalter des Steuerpultes, der mit “Step Down Pump” bezeichnet ist – und bisher beim Umlegen genau nichts tat. Auch dies wird sich ermitteln lassen. Ich freue mich wirklich schon sehr auf den 12V-Teil der Neuverkabelung …

Aktuell werkele ich ja noch am Landanschluss, den neuen Steckdosen und dem Anschluss des neuen Batterieladers (Mastervolt, ChargeMaster 12/35-3) an das 230V-Netz. Das Kabel für den ChargeMaster ist (schon länger) verlegt und muss nur noch mit dem Control-Panel verbunden werden. Jetzt kommen die Leitungen für die geplanten Steckdosen an die Reihe und die Montage selbiger. Dann fehlen nur noch die 230V-Leitungen für den neuen Boiler (muss noch angeschafft werden) und den neuen Kühlschrank (steht  noch bei SVB im Regal), dann ist die Landstromseite im Prinzip durch. Ich wahrscheinlich auch. Aber ich möchte diesmal einen Artikel schreiben, der nicht (nur) unter die Kategorie “Jammern und Klagen” fällt.

Obwohl – ich habe immer noch einige Kabelstränge nicht komplett entfernen können. Ich komme da einfach nicht an die Schellen dran, mit denen das Installationsrohr am Schiffskörper befestigt ist. Ich kann sie ertasten, aber das ist aber auch wirklich alles. Bin sehr gespannt, ob sich dieses Problem lösen lässt, ohne den Rumpf zu zersägen (kleines, freudloses Späßchen ;).

Fäkalien über Bord?

Fast hätte ich vergessen noch über ein Zündschloss zu berichten, welches ich (bei der Entfernung nicht mehr benötigter Kabel der nicht mehr adäquaten Zerhackerpumpe) im Bad [sic!] entdeckt habe. War mir bisher komplett entgangen! Ich vermute, da ich tatsächlich auch einen Zündschlüssel dazu besitze, dass damit der Fäkalien-von-Bord-pumpen-Prozess gezündet wurde. Kann das wirklich sein? Klar, einen einfachen Schalter kann man versehentlich betätigen – aber deshalb gleich ein Zündschloss? Dieses Boot ist wirklich voller Überraschungen; eventuell hat es ja auch mal eine angenehme parat. Es gilt also weiterhin: Das Boot ist dicht und hat eine gute Substanz …

Kommentare

  1. Gibt es einen Zeitplan, wann Ihr mit dem Seelenverkäufer 😉 in See stechen werdet? Das hört sich nach massig Arbeit an…

    • Tja, Ende März, Anfang April, geht es auf jeden Fall ins Wasser. Entweder das Boot, oder ich 🙂 Und ja, Arbeit ist schon noch ein wenig. Aber das Boot ist dicht und hat eine gute Substanz …

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